Messmast am Boden

Erdre-en-Anjou (Maine-et-Loire, Frankreich) 10. Juni 2026

Der Windmessmast des künftigen Bürgerwindparks „Vent d’Erdre-en-Anjou“ (Maine-et-Loire) wurde in der Nacht vom Dienstag, dem 9. auf Mittwoch, den 10. Juni 2026, mutwillig zerstört. Die Abspannseile wurden durchtrennt, der Mast verdrehte sich um sich selbst und stürzte schließlich um, erklärt Luc Gélineau, Vorsitzender des Vereins „Le Souffle de l’Erdre“, der das Bürgerprojekt zur Errichtung eines Windparks im Dreieck La Pouëze, Vern-d’Anjou und Le Louroux-Béconnais vorantreibt.

 

Hochspannungsmasten sabotiert – Den Mikrochip-Fabriken den Strom abstellen

Froges (Isère, Frankreich) 5. Juni 2026

Bekenntnis zu Angriffen auf Strommasten gegen STM und Soitec: Wasser und Sterne, statt Chips und Atomkraft!

Anfang dieser Woche haben wir zwei Hochspannungsmasten angegriffen, die das Umspannwerk in Froges (im Grésivaudan) versorgen. Dieses Umspannwerk liefert Strom insbesondere an die Halbleiterfabriken von STMicroelectronics und Soitec. Wir haben die Fundamente dieser Masten durchgesägt, doch sie blieben trotz unserer Bemühungen, sie zum Einsturz zu bringen und einen Stromausfall zu verursachen, stehen.

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Stromversorgung von Rüstungskonzern Eurolinks durch Feuer zerstört.

Marseille (Frankreich) 4. Juni 2026

Die Stromversorgung von Eurolinks wurde durch Feuer zerstört.

Damit diese Todesfabrik, die in Marseille Kriegsmaterial herstellt, das an die israelische Armee verkauft wird, welche in Palästina einen Völkermord begeht, für mehrere Wochen stillgelegt wird.

Um unsere Solidarität mit denjenigen zu zeigen, die unter dem Krieg im Libanon, im Iran, in Palästina und anderswo leiden.

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Transformatoren in Industriegebiet in Brand gesteckt

Rousset (Bouches-du-Rhône, Frankreich) 2. Juni 2026

In der Nacht vom Montag, dem 1. Juni, auf Dienstag, den 2. Juni, löste laut Angaben der Stadtverwaltung ein „Vandalismusakt“ einen Brand in einem Transformator im Industriegebiet von Rousset aus. Ein Zaun des Geländes, auf dem sich der Transformator befindet, wurde durchtrennt, um Zugang zum Ort des Geschehens zu erhalten, so die Gemeinde weiter. Diese Sachbeschädigung führte zu einem Stromausfall, von dem drei Unternehmen in der Gegend betroffen waren.

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Sabotage der Eisenbahnstrecke Verona–Brenner

Verona–Brenner (Italien) 30 Mai 2026

Der Krieg steht vor der Tür, lasst uns ihm die Tür vor der Nase zuschlagen!

In der Nacht vom 29. auf den 30. Mai haben wir – in Fortsetzung des Generalstreiks gegen den Krieg – beschlossen, die Bahnstrecke Verona–Brenner zu sabotieren. Wir haben uns für diesen Ort entschieden, da der Brenner ein strategischer und entscheidender Knotenpunkt für den Export und Import von Waren, Rohstoffen und Waffen ist.

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Brandanschlag auf Mobilfunkantenne

Canelones (Uruguay) 30. Mai 2026

Das Feuer der Ludditen erhellte erneut die Nacht der bürgerlichen Gleichgültigkeit und der Monotonie unseres Konsumentenlebens. In der Nacht vom 29. auf den 30. Mai haben wir eine Mobilfunkantenne und all ihren strahlenden Scheiß in Brand gesetzt. Dies geschah an der Küste von Canelones, einem Gebiet, das vom mörderischen und repressiven uruguayischen Staat kontrolliert wird. In Gedenken an den Genossen Panky Mauri, der vor 17 Jahren gefallen ist, und an alle Kämpfer*innen, die vom Kapital ermordet und inhaftiert wurden.

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Sabotageaktion gegen Zementwerk

Nort-sur-Erdre (Loire-Atlantique, Frankreich) 24. Mai 2026

In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind wir mit unseren Liebsten losgezogen, um nördlich von Nantes vier Betonmischer anzuzünden.

Zementwerk BME Guimard Béton – Nort-sur-Erdre 44390
Nacht vom 23. auf den 24. Mai 2026
Frühling der lokalen Kämpfe

Kämpft gegen den Beton und seine Welt. Zerstört die umweltzerstörerischen Industrien.
Es war super, wir empfehlen euch wärmstens, das in eurer Gegend nachzumachen!

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TAL-Pipeline sabotiert

Tolmezzo (Nord-Italien) März 2026

Ein Stromausfall in einem Pumpwerk in Norditalien sorgte für eine dreitägige Unterbrechung des Rohöltransports in Raffinerien in Süddeutschland. Offenbar waren Profis am Werk.

Tolmezzo – Die transalpine Erdölpipeline TAL führt vom Adriahafen Triest im Norden Italiens über die Alpen nach Ingolstadt und Karlsruhe. Sie hat Abzweige nach Neustadt an der Donau, Burghausen, Wien-Schwechat (Österreich) und Litvinov in Nordtschechien und versorgt die Raffinerien in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg sowie in Österreich und Tschechien zu 100 Prozent mit dem Rohstoff. Dort werden aus dem Rohöl Benzin, Heizöl, Diesel, Asphalt oder Kerosin hergestellt. Ausgerechnet in einer Phase, in der aufgrund des Iran-Kriegs Kraftstoff bereits knapp wird, sorgte ein umgeknickter Strommast nahe dem Ort Tolmezzo in der Nähe von Udine für Aufregung. Ein Anschlag wird vermutet.

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Mobilfunkantenne und Transformator brannten – Krieg ist kein Versehen

Limoges (Frankreich) 7. Mai 2026

Am Donnerstag, dem 7. Mai, brannten im Morgengrauen südlich von Limoges, an einem Ort namens „La Croix de l’Arbre“, eine Mobilfunkantenne des Betreibers Bouygues und ein Transformator der TDF für den digitalen Rundfunk, über den der Sender BFM ausgestrahlt wird.

Diese Medien- und Telekommunikationsinfrastruktur wurde ins Visier genommen, da sie Teil der Militärindustrie ist und dazu beiträgt, die Digitalisierung in allen Bereichen unseres Lebens durchzusetzen.

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Funkantenne umgesägt

Lamoura (Jura, Frankreich) 29. April 2026

Seit fast einer Woche liegt die Mobilfunkantenne, die sich auf Höhe des Weilers Le Boulu in Lamoura (Haut-Jura) befindet, auf dem Weg, der an der Anlage entlangführt. Am Mittwoch, dem 29. April, entdeckte ein Wanderer bei einem Ausflug in die Natur zu seiner Überraschung die Antenne am Boden, deren Sockel durchtrennt war. „Sobald wir davon erfuhren, haben wir die Gendarmerie alarmiert, die sich vor Ort begab, um den Tatort zu sichern“ berichtet der Bürgermeister von Lamoura, Antoine Delacroix. Wurde der Vandalismusakt am helllichten Tag oder in der Nacht begangen? „Mehr wissen wir nicht“, kommentiert der Bürgermeister, der zum Zeitpunkt des Vorfalls abwesend und außerhalb der Gemeinde war. Einige befragte Nachbarn geben an, nichts gesehen und nichts gehört zu haben. […]

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